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Corona: Vorauszahlungen auf die Künstlersozialabgabe senken – Liquidität erhöhen

In der aktuellen Corona-Zeit, die für viele Unternehmen Unsicherheit und existenzbedrohende finanzielle Engpässe bedeutet, ist es umso wichtiger, die Liquidität sicherzustellen. Gleichzeitig sind Unternehmen nach wie vor verpflichtet, weiterhin Sozialabgaben, wie z.B. die Künstlersozialabgabe, zu leisten. Denn Firmen, die regelmäßig selbständige Künstler und Publizisten (z.B. Designer, Grafiker, Texter, Lektoren, Fotografen, etc.) beauftragen, müssen auf das an sie gezahlte Honorar Künstlersozialabgabe zahlen. Sie werden im Fachjargon auch „Verwerter“ genannt, weil sie künstlerische Leistungen verwerten. 

Nachdem die Künstlersozialkasse die Abgabepflicht dem Grunde nach festgestellt hat, müssen diese abgabepflichtigen Verwerter für das jeweils laufende Jahr monatliche Vorauszahlungen leisten, die zum 31.03. des Folgejahres final abgerechnet werden. Die Höhe der Vorauszahlungen orientiert sich an den jeweiligen Zahlungen des Vorjahres.

Zeichnet sich aber im Laufe des aktuellen Jahres ab, dass aufgrund reduzierter Marketingmaßnahmen das Unternehmen seltener selbständige Künstler beauftragt, kann das verwertende Unternehmen beantragen, die Vorauszahlungen herabzusetzen. 

Die Künstlersozialabgabe für das Jahr 2020 wird dann final zum 31.03.2021 abgerechnet. Bei dieser Abrechnung sollte sich dann idealerweise nur noch eine geringfügige Nachzahlung bzw. Erstattung ergeben.

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